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Wie fröhlich bin ich aufgewacht, wie hab ich geschlafen so sanft die Nacht. Hab' Dank du Vater im Himmel mein, dass du hast wollen bei mir sein. Behüte mich auch diesen Tag, dass mir kein Leid geschehen mag. Amen |
| 1. All Morgen ist ganz frisch und
neu des Herren Gnad und große Treu; sie hat kein End den langen Tag, drauf jeder sich verlassen mag. |
2. O Gott, du schöner Morgenstern, gib uns, was wir von dir begehrn: Zünd deine Lichter in uns an, lass uns an Gnad kein Mangel han. |
| 3. Treib aus, o Licht, all
Finsternis, behüt uns, Herr, vor Ärgernis, vor Blindheit und vor aller Schand und reich uns Tag und Nacht dein Hand. |
4. Zu wandeln als am lichten Tag, damit, was immer sich zutrag, wir stehn im Glauben bis ans End und bleiben von dir ungetrennt. |
| Johannes Zwick 1496 - 1542 |
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Morgengebet
In Gottes Namen steh ich auf; |
Das walte Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist!
Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus,
deinen lieben Sohn,
dass du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast,
und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden
und allem Übel,
dass dir all mein Tun und Leben gefalle.
Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine
Hände.
Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an
mir finde.
Martin Luther 1483 - 1546
Faltbüchlein mit Morgengebeten als PDF-Datei zum Ausdrucken
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